Die Geschichte des Blackjack

Dieses Wissen ist nicht zwingend lebensnotwendig, allerdings würden Sie in den Foren der Online Casinos recht bald als Träumer entlarvt, wenn Sie zwar berechtigte Fragen stellen, jedoch von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um Ihr Allgemeinwissen über eines der beliebtesten Glücksspiele in Online Casinos aufzupeppen.

Der Ursprung des Blackjack Kartenspiels

Der Ursprung der Kartenspiele ist sehr schwierig nachzuverfolgen. Es wird angenommen, dass sie aus den frühen chinesischen Dynastien über die Handelsruten nach Europa eingeführt wurden. Der Mehrheit zufolge nahm das heutige Blackjack etwa im 17. Jahrhundert in Frankreich seinen Anfang. Der ursprüngliche Name des Spiels lautete Vingt-et-un (Einundzwanzig), das allerdings sehr große Ähnlichkeit zu dem bei den Teutonen gespielten 17 und 4 aufweist.

Das moderne Blackjack ist vom Regelwerk prinzipiell eine Vereinfachung des Vingt-et-un, denn in dieser Rohfassung war es dem Kartengeber beispielsweise erlaubt, seinen Einsatz selbst zu verdoppeln, was bei dem uns bekannten Online Casino Glücksspiel nur Spielern erlaubt ist. Das Ziel der Varianten ist identisch: so nahe wie möglich an 21 Punkte heranzukommen. Glücksspiele waren in Europa zunächst lediglich dem Adel gegönnt. Nach der Französischen Revolution begeisterten sie das gesamte Volk und die Ausbreitung über den Kontinent nahm seinen Lauf. In diesem Zuge gelangte das Vingt-et-un auch nach Übersee, wo die letzten Feinheiten des Blackjack ausgearbeitet wurden.

Bis ins 19. Jahrhundert gab es in den USA kaum Beschränkungen im Glücksspiel, wodurch sich dieser Einwanderer ungehindert über ganz Amerika ausbreiten konnte. Die Wende brachte die Ansicht, Glücksspiel sei eine unweigerliche Vorstufe zur Beschaffungskriminalität. So wurde dem fröhlichen Treiben ein jähes Ende bereitet, was diffuse Blackjack Hinterzimmer jedoch nicht daran hinderte, den Blackjack-Tisch weiterhin anzubieten.

Vom Spiel zur Wissenschaft

Beim Versuch, das halblegale Wissen über dieses Glücksspiel weiterzugeben, brodelte die Gerüchteküche. Um allen wissbegierigen Zockern eine Fibel an die Hand zu geben, veröffentlichten Roger Baldwin und einige Kollegen Mitte des 20. Jahrhunderts eine Abhandlung über die statistischen Wahrscheinlichkeiten des Blackjack. Darin wurden die jeweiligen Hausvorteile und die damit verbundenen Erfolgschancen für die Spieler sehr detailliert dargelegt. Dieses literarische Werk war zwar sicherlich gut gemeint, allerdings nur für Kenner des Metiers hilfreich.

Um der breiten Bevölkerung einen Einblick in die Welt der schwarzen Buben zu geben, entwickelte Edward Thorp diese Abhandlung weiter, ging tiefer ins Detail und fügte einige Hilfsmittel wie das Kartenzählen hinzu. Mithilfe dieses Buches war nun jeder Interessierte in der Lage, das Spiel zu verstehen und einige Profit versprechende Spielsysteme für sich selbst aufzustellen. Diese Werke stießen folgerichtig auf die Missgunst der Spielhallenbetreiber, obwohl sie selbst in gewissem Maße davon profitierten. Erstens bekamen sie weit größeren Zulauf als zur Zeit des verbotenen Glücksspiels, zweitens konnten sie einen direkten Nutzen daraus ziehen, indem sie die gezeigten Mängel der Spiele durch eine endgültige Regeländerung unterbanden.

Modernisierung

Der IBM-Mitarbeiter Julian Braun griff die Idee des Blackjack auf und entwickelte die ersten Computerprogramme, die das Spiel simulieren sollten. Gleichzeitig versuchte er mit seinem Computerwissen eine Möglichkeit zu finden, wie das Spiel letztendlich doch überlistet werden konnte. Dieses Hilfsmittel sollte den Spielern in kürzester Zeit zeigen, ob es sinnvoller wäre, bei der momentanen Kartensituation eine weitere Karte zu ziehen, oder es sein zu lassen. Natürlich waren die Rechner bei Weitem nicht so leistungsfähig wie die uns bekannten Computer und auch das Spiel selbst konnte nur behelfsmäßig dargestellt werden, weil zuverlässige Zufallsgeneratoren noch in weiter Ferne lagen. Durch Lawrence Revere und Ken Uston wurde im Laufe der Zeit das erste Spiel mit der Möglichkeit des Geldeinsatzes entwickelt, dass den heutigen Online Casino Glücksspielen, auch dem CasinoEuro, als Vorlage galt.